Der Kurort Bad Bevensen

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Das Jod-Sole-SchwimmbadDer WandelgangDas KurhausDas Balneum

Der Kurort Bad Bevensen

Geschichtliches

In der Karolingischen Zeit entwickelte sich zwischen 768 und 900 Bevensen durch die ideale Lage an der damals schiffbaren Ilmenau zu einem bedeutenden Warenumschlagsplatz, einem “Wik” – einem Rastplatz für wandernde Kaufleute. Um 830 wurde die erste Kirche erbaut. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte erhält die Martsiedlung Bevensen "Wikrecht" und wird zu einem geistlichen Schwerpunkt. 1336 wird das Kloster Medingen eingeweiht. 1529 hält auch in Bevensen die Reformation Einzug. Nach 710 Jahren wird die alte Kreuzkirche 1734 nach einem Brand wegen Baufälligkeit abgerissen und durch die heutige „Dreikönigskirche“ ersetzt. Auch das Kloster bleibt vom Feuer nicht verschont. 1781 wird es ein Opfer der Flammen und von 1782 bis 1788 im barock-klassizistischem Stil wieder aufgebaut. Das Feuer prägt im Verlauf der Jahrhunderte die Geschichte Bevensens.

Die Altstadt mit Kirche im Hintergrund
Bad Bevensen heute: Viele alte Gebäude prägen noch immer das Bild der Stadt.

Der Ort geht aber auch mit der Zeit. Eine moderne Fußgängerzone lädt zum Flanieren und Einkaufen ein

Die Fußgängerzone
Innenstadt mit Fußgängerzone

Immer wieder brennt der Ort nahezu komplett ab. 1811 ist die letzte große Brandkatastrophe. Im Flecken Bevensen werden rund zwei Drittel aller Gebäude zerstört. Der Wiederaufbau dauert gut acht Jahre. Zu einer sprunghaften Entwicklung des Fleckens kommt es, als die Eisenbahnstrecke Hannover-Harburg fertig gestellt ist. 1847 hält in Bevensen erstmals ein Zug. 1929 wird Bevensen, das immer noch ein Flecken ist, das Stadtrecht verliehen. Im gleichen Jahr wird die Stadt auch staatlich anerkannter Luftkurort. 1964 dann die große Wende: Die Deutsche Erdöl-Aktiengesellschaft hat „Pech“. Auf der Suche nach dem schwarzen Gold stößt sie in 3.000 Metern Tiefe „nur“ auf eine Mineralquelle. Die Stadt erwirbt die Rechte an ihr.1968 wird die jodhaltige Thermal-Sole-Quelle in den Kuranlagen erschlossen. Wenig später beginnt der Bau des Jod-Sole-Hallenbades und der systematische Ausbau der Kuranlagen, die in den Folgejahren mehrmals erweitert werden. 1973 nimmt das Kurmittelhaus seinen Betrieb auf. Am 12. Mai 1976 wird durch die Niedersächsische Landesregierung Bevensen zum Bad ernannt.1989 folgt die Einweihung des Kurgastbegegnungszentrums und 1991 wird das zweite Thermal-Freibecken eröffnet. Die Gesamtwasserfläche aller Thermalbecken liegt mittlerweile bei 1.400 Quadratmetern. Neu hinzugekommen ist 1994 auch das Balneum, eine Römisch-Finnische Therme.
Der Kurpark eignet sich hervorragend für ausgedehnte Spaziergänge und zum Verweilen
auf den zahlreich aufgestellten Parkbänken.
Der Kurpark
Das Jod-Sole-Bad
Das Jod-Sole-Thermalbad mit seinen Außenbecken garantiert im Sommer wie auch im Winter eine gleichmäßige Temperatur von 32 °C .
Der Neptunbrunnen ist am Rand
des Kurparks zu finden.